Aktuell
“Planet B” von Yael Ronen und Itai Reicher
Dezember 2024 // Theater Heidelberg
https://www.theaterheidelberg.de/de/produktionen/12451-planet-b
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüm: Janine Werthmann // Musik: Juri Kannheiser // Video: Hanna Green, Tom Wernecke
Panda: Vladlena Sviatash / Foto: privat
In einer vergnüglich-kritischen Melange aus Show, Sprech- und Musiktheater werden die Besucherinnen und Besucher im Saal gleichsam zum interstellaren Publikum. Austragungsort des Showdowns ist ein Raumschiff in Form einer imposanten, auf die Drehbühne gesetzten polyedrischen Konzertmuschel (Bühne: Christina Mrosek). Martin Vögele, Mannheimer Morgen
“Bunbury oder Ernst sein ist wichtig” von Oscar Wilde
September 2023 // Theater Lübeck
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüm: Janine Werthmann
Foto: Isabel Machado Rios
“Zuerst beeindruckt das clevere Bühnenbild (Christina Mrosek): ein überdimensionierter, aufgestapelter Baukasten mit diversen Fächern, Klappen und Türen durch die die Schauspieler*innen immer wieder hervortreten und verschwinden.” Thomas Lender
“Geizige” von Molière
November 2022 // Theater Münster
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüm: Janine Werthmann // Dramaturgie: Victoria Weich
“Drei Tage auf dem Land” von Patrick Marber
Juni 2022 // Theater Regensburg
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüm: Janine Werthmann // Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys // Live-Musik David Markandeya Campling mit Marlene Hoffmann und dem Ensemble
Foto: Jochen Klenk
„Ach dieses Bühnenbild! Man kann hochhüpfen auf die Bretter, die den Reichtum der Natur abbilden. Und kopfüber eintauchen in diese bunte Blumenwiese, [...] .”
Peter Geiger, Mitteldeutsche Zeitung
"Amphitryon" von Heinrich von Kleist
Oktober 2021 // Theater Bielefeld
Regie: Cilli Drexel // Bühnenbild: Christina Mrosek // Kostüme: Janine Werthmann
Fotos: Philipp Ottendörfer
„Ihre „Spiegelszene“ geriet zum choreographischen Höhepunkt eines brillanten Verwirrspiels, das die ehemalige Hausregisseurin am Mannheimer Theater Cilli Drexel mit Chuzpe, analytischem Zugriff und Humoraffinität auf die Bühne brachte. Christina Mroseks Bühnenbild war mit simpler Genialität konstruiert, eine Wand aus Spiegeltüren, in der sich die Doppelgänger wiederum verdoppelten.“
Johannes Vetter, Neue Westfälische
“You are not the hero of this story” von Lucien Haug und Suna Gürler
Uraufführung September 2018 // Maxim Gorki Theater Berlin
Regie: Suna Gürler // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek // Sounddesign: Suna Gürler // Dramaturgie: Rebecca Ajnwojner
Fotos: Uta Langkafel/ Maifoto
„Die vier Schauspielerinnen und der Schauspieler, allesamt in Anzug, mit Sneaker, Oberlippenbart, zeigen sehr überzeugend, wie fließend die Grenzen zwischen den Geschlechtern sind.“
Georg Kasch, Morgenpost
Einen Artikel über meinen Arbeitsansatz findet Ihr in dem Magazin W.DO Volume 05 Werkstatt auf Seite 60.
"Macbeth" Oper von Giuseppe Verde
Theater Aachen // November 2016
Musikalische Leitung: Kazem Abdullah // Regie: Tobias Heyder // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Janine Werthmann
Foto: Wil van Iersel
“ […] Nebel liegt auf der Bühne, dahinter ein Gebäudeskelett mit düsteren Durchgängen. In den Kellern sieht man blutdurchtränkte Tücher, ahnt einen Folterkeller. Macbeth erscheint mit Banquo, Blutflecken an den Kleidern. (...) Jeder ist gefährdet, überall. Die Macht ist unberechenbar und skrupellos.”
Heiner Jordan, Klenkes Stadtmagazin Aachen
"europa verteidigen" von Konstantin Küspert
Publikumspreis “Stücke 2017” // 42. Mülheimer Theatertage NRW
Günther-Rühle-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen, Publikumspreis und Schülerpreis // „Woche junger Schauspieler 2017“ Bensheim
Uraufführung Oktober 2016 // ETA Hoffmann Theater Bamberg
Regie: Cilli Drexel // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek
Foto: Martin Kaufhold
„Bierernst und wahnsinnig witzig.“ nachtkritik
„Lässig inszeniert. [...] Man möchte brüllen vor Lachen.“ Bayerischer Rundfunk
"Der Himbeerpflücker" von Fritz Hochwälder
Januar 2016 // Landestheater Niederösterreich St. Pölten
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Janine Werthmann
Foto: Janine Werthmann
“Der Himbeerpflücker einst mit Helmut Qualtinger verfilmt hatte am vergangenen Freitag am Landestheater Niederösterreich Premiere in einer fabelhaften Inszenierung von Cilli Drexel. Die Regisseurin schafft es nach Arthur Millers "Hexenjagd" ( 2013/14) hiermit erneut einen klassischen Erzählstoff aus seiner geschichtlichen Verankerung zu heben und ihm Leichtigkeit wie Antrieb zu geben.”
Margarete Affenzeller, Der Standard
"Sturmhöhe" von Emily Brontë
Januar 2015 // Theater Oberhausen
Regie: Lily Sykes // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Ines Köhler // Musik: David Schwarz //
Foto: Birgit Hupfeld
“Als gelungenes Kunstwerk präsentiert Regisseurin Lily Sykes ihre Bühnenfassung von Emily Brontës Roman Sturmhöhe und erweist sich erneut als Spezialistin für Klassiker der britischen Literatur. [...] Mit wenig Requisiten, geheimnisvollen Klängen, dem Einsatz von Feuer und Windmaschine, einem wolkenverhangenen Himmel als Hintergrundbild und Stimmen aus dem Off schafft es die Inszenierung vortrefflich, dass man sich gern dazu verführen lässt.”
Gudrun Mattern, NRZ/WAZ
„Regisseurin Sykes zielt in ihrer Inszenierung auf bildgewaltige Opulenz, Vorhänge tanzen wie Geister im Hintergrund [...] und ein offenes Feuer liefert eine unruhige Lichtquelle, auf der schräggestellten Spielfläche von Bühnenbildnerin Christina Mrosek. Dazu unterlegt der live spielende Komponist David Schwarz das Geschehen, ein großartiges Soundbett, mit einem faszinierenden Spektrum von Wind und Spukgeräuschen.“
Nicole Strecker, www.wdr5.de
"Hexenjagd" von Arthur Miller
Oktober 2013 // Landestheater Niederösterreich St. Pölten
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Janine Werthmann
Foto: Michael Liebert
“Arthur Millers Stück Hexenjagd, das am Freitag die Spielzeit am Landestheater Niederösterreich hochkonzentriert und spannungsgeladen eröffnet hat, zeichnet einen gravierenden gesellschaftlichen Zerfallsprozess nach ... Die Grundidee der Inszenierung bleibt die Einbeziehung des Zuschauerraumes in ein zeitloses Gerichtsdrama (das Original spielt 1692 in Massachusetts). Dieses hält dank seines konzentrierten und insbesondere von Henkel und Hering entspannt gewiegten Spiels über drei Stunden seine Dringlichkeit aufrecht. Ein mutiger Start in die zweite Saison von Intendantin Bettina Hering.“
Margarete Affenzeller, Der Standard
“Die Münchner Regisseurin Cilli Drexel belebt zum Saisonstart in St. Pölten Arthur Millers Klassiker von 1953. Alexandra Henkel und Markus Hering brillieren als konsequentes Ehepaar Proctor, dem ganzen Ensemble gelingt eine packende Vorstellung ...Die Bühne des Landestheaters Niederösterreich wurde für die Aufführung von Arthur Millers Drama „Hexenjagd“ nach vorne ins Parkett gerückt. Hinten, wo sonst abgegangen wird, hat Christina Mrosek den Zuschauerraum symmetrisch noch einmal aufgebaut. Dort sitzt tatsächlich auch Publikum. Dazwischen steht leer eine dunkle Plattform. Ein Dorfplatz? Ein Richtplatz?”
Norbert Mayer, Die Presse
"Mr. Marmalade" von Noah Haidle
September 2013 // Staatstheater Wiesbaden
Regie: Isabel Osthues // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek
Foto: Lena Obst
“Die Inszenierung von Isabel Osthues ist in jeder Hinsicht grandios gelungen. [...] Da sind vor allem fünf durchweg starke Darsteller, die gelungen die Ebenen von Realität und Lucys ausgeprägter Fantasie auszuloten wissen. Allen voran ist dies Franziska Werner, die als Lucy über Sofalehnen tanzt und taumelt; Emotionsachterbahn fährt zwischen kreischendem Entzücken und bodenloser Angst, altklugem Ernst und untröstlicher Trauer, und dabei mal ganz bei sich ist, ins Spiel versunken, und dann wieder ganz weit aus sich heraus kommt.”
Frankfurter Rundschau
“Der Inszenierung von Isabel Osthues gelingt es, Lucys Einbildung ganz real und ihre Sicht auf die Wirklichkeit seltsam bizarr zu zeigen. [...] Dieses tragikomische Vexierbild entsteht vor allem durch Franziska Werner, eine der kuriosesten Schauspielerinnen weit und breit, die mit rollenden Augen und gefurchter Stirn ohne Worte von Neugier und Not erzählen kann. Ihre Lucy ist mit Zöpfen, Ringelhemd und Tutu denn auch stets sowohl Kind als auch Kobold, die Naivität des einsamen Mädchens ist tiefschwarz grundiert.”
Darmstädter Echo
"Die Schöne und das Biest" von Lucy Kirkwood // Katie Mitchell
November 2013 // Theater Oberhausen
Regie: Lily Sykes // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Ines Köhler // Musik: Ingo Schröder
Foto: Birgit Hupfeld
“Was für ein Theaterabend! Witzig, bunt, schrill, frech, romantisch, bezaubernd. Lily Sykes hat das Stück mit Esprit und Fantasie, emotional ansprechend, in der ganzen Bandbreite von völlig überdreht bis hoffnungslos verträumt inszeniert [...]. Die Bühne von Christina Mrosek setzt vermutlich allein bei den Bewegungsabläufen schon ein wochenlanges Rollenstudium voraus. Weil alle Teile beweglich sind, werden sie auch bewegt. Wem das an Dynamik nicht reicht, der wird staunen, wie die Schauspieler den Raum immer wieder neu entdecken und ihn gleichmäßig ausfüllen.”
Michael S.Zerban, Opernnetz
"Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller
März 2013 // Theater Bielefeld
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Julia Borchert
Foto: Philipp Ottendörfer
“[...] anrührend und fesselnd, traurig und komisch zugleich. [...] Anhaltender Applaus, mit besonderem Jubel für Wolff, Priego und Böhm, und angeregte Gespräche auf dem Weg nach draußen beweisen es: In der Bielefelder Fassung ist der „Handlungsreisende“ einen Theaterbesuch absolut wert.”
Neue Westfälische
"Carmen Kittel" von Georg Seidel
November 2012 // Deutsches Theater Berlin
Regie: Cilli Drexel // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek
Foto: Arno Declair
“Ein riesiger Kletterberg aus übereinandergestapelten Möbeln (Bühnenbild Christina Mrosek) erhebt sich in der kleinen Box. Die 18-jährige Kartoffelschälerin Carmen kommt aus dem Heim, aber die Einrichtung ihrer ersten Wohnung schafft keine Behaglichkeit, sondern bildet eine fest verschraubte Trutzburg, auf der Olivia Gräser ausdauernd herumkraxelt, ohne die Tür zum Leben zu finden. [...] Männer tragen Frauenkleider, auch das meist weißliche Licht entrückt die Szenen ins schmerzhaft Grelle [...] "
Andreas Schäfer, Tagesspiegel
“Die Einrichtung von Kittels Wohnung türmt Christina Mrosek in der Bühnenmitte zu einem verschachtelten Berg auf. Kühlschrank, Couch, Schränke, Fernseher - alle monochrom gestrichen - bilden einen sorgsam verschachtelten, begehbaren Haufen. Ordentlich, austauschbar, ein im Grunde wertloser Sperrmüllberg. Ein schlüssiges Bild [...] .”
Jörg Ablinsky, rbb online
"Wir schweben wieder" von Charlotte Roos
Juni 2012 // Die lange Nacht der Autoren // Deutsches Theater Berlin
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Linda Tiebel
Foto: Arno Declair
“Regisseurin Cilli Drexel ließ das Deutsche Theater keine Mühen scheuen und die Bühne von Christina Mrosek, Badewanne, Bett und Blumenkübel inklusive, schlussendlich gen Bühnenhimmel schweben. Im Text schweben im Finale ein noch nicht wirklich erfolgreicher Selbstmörder am Strick, eine gelernte Hochseilartistin, die ihn retten will, sowie zwei Zufallspassanten, die dabei helfen wollen, in einer äußerst fragilen Quadriga über einem Fluss. Drexel hat den Schwebeeffekt für die opulente Werkstattaufführung quasi umgedreht.”
Michael Laages, Die Deutsche Bühne
“Sie alle sind eindeutige Theaterfiguren mit leicht surrealen Ticks, und die Regisseurin Cilli Drexel skizziert sie, auf einer Simultanbühne, auf der jede Figur ihre eigene Plattform hat, klar und mit Sinn für Komik. Sie findet mit den Schauspielern den richtigen Rhythmus, den richtigen Ton und setzt auf die Stärke des Theaters - das im Idealfall nicht die Welt ist, aber ein Modell aller möglichen Welten.”
Anke Dürr, Spiegel online
"supernova (wie gold entsteht)" von Philipp Löhle
Uraufführung Januar 2011 // Nationaltheater Mannheim
Eingeladen zu den Autorentheatertagen 2011 Deutsches Theater // Berlin
Eingeladen zu den XX. Baden- Württembergischen Theatertagen // Karlsruhe
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Julia Borchert
Foto: Hans Jörg Michel
“Es liegt an der gutgelaunten und sehr stilsicheren Regie von Cilli Drexel, der der Dramatiker und Juniordramaturg Ewald Palmetshofer (!) geholfen hat. Drexel inszeniert ‚supernova (wie gold entsteht)’ als Western im Nordschwarzwald und findet dabei mit den Schauspielern zwischen Kitsch und Trash, Erregung und Cowboyhut erstaunlicherweise eine eigene Tonlage.”
Peter Michalzik, Frankfurter Rundschau
"Amphitryon" von Heinrich von Kleist
März 2010 // Nationaltheater Mannheim
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Julia Borchert
Foto: Hans Jörg Michel
“Auf dieser Bühne ist alles durchsichtig, und trotzdem gelingt die Täuschung. Christina Mrosek hat das Haus des Amphitryon als schlichtes Gerüst ins Mannheimer Schauspiel gestellt. Drumherum stehen ein paar Stühle, auf denen die Schauspieler auf ihren Einsatz warten. Wo die Menschen in ihrer Identität verunsichert werden, weil die Götter ihnen etwas vorgaukeln, passt es gar nicht schlecht, wenn das Spielen selbst als zusätzliche Wirklichkeitsebene eingeblendet wird.”
Johannes Breckner, Darmstädter Echo
“Cilli Drexel und ihre Bühnenbildnerin Christina Mrosek haben Kleists Versuchsanordnung in Mannheim ganz wörtlich genommen und die Bühne als Experimentierfeld ausstaffiert. [...] Das Schloss des Amphitryons ist ein Zwei-Etagen Gerüst mit Stahltreppe. Alle bleiben auf dieser bis zur Brandmauer offenen und unverändert gleichmäßig ausgeleuchteten Bühne, schlüpfen in ihre Rollen, nehmen wieder Platz im Hintergrund, ziehen sich um oder schlendern umher. Das gibt dem Abend etwas Tastendes, Suchendes, die Rollen der Schauspieler scheinen so wenig endgültig wie die Identitäten der Figuren, die sie spielen.”
Dietrich Wappler, Rheinpfalz
"King A" von Inèz Derksen
Dezember 2009 // Theater Oberhausen
Regie: Corinna Sommerhäuser // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek // Musik und Choreographie: Takao Baba
Foto: Axel J. Scherer
“Clou der Produktion ist die Bühne von Christina Mrosek. Eine graue, halbrunde Ritterburg-Rampe, auf der es kaum festen Halt gibt. Regieren ist Sisyphosarbeit, lernt King A - gutes Regieren erst recht.”
Helen Sibum, NRZ
“Publikum begeistert. Es ist wirklich viel drin: Frauenrechte und Frauenpower, zaghafte Ansätze einer Demokratie, Politik der Mitbestimmung- aber auch erste feine Liebe, Spaßkultur der den Jagdvergnügen nachhängenden Ritter, Bollywood und das Fremdeln gegenüber Andersartigen. 90 tempogeladene Minuten höchst spannender und brilliant gespielter Theaterunterhaltung. Das zumeist junge Multi-Kulti Publikum ist begeistert, was sicherlich auch den großartigen Tanzsequenzen geschuldet ist. Das Publikum sieht eine mal fetzige, mal elegische und auch zutiefst anrührende Verschmelzung von Spiel- und Tanzkunst.”
Michael Schmitz, WAZ
"Romeo und Julia" von William Shakespeare
September 2009 // Schauspiel Essen
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Julia Borchert // Choreografie: Klaus Figge // Musik: Anton Bermann
Foto: Diana Küster
“Drexel bleibt mit dieser wilden Inszenierung ihrer Bildsprache treu, die sie schon in Effi Briest gezeigt hat. Immer wieder kommen Masken zum Einsatz; die Figuren rund um ihre Protagonisten werden stark karikiert. Die Beziehungen der Figuren mit der Umwelt, in der sie leben müssen, bekommen dadurch eine besondere Aufmerksamkeit. [...] Dafür findet Drexel Bilder, die bei aller Sinnlichkeit auch kalt und sezierend wirken. Ein Abend, der die „größte Liebesgeschichte aller Zeiten“ nicht zuletzt als einen riesigen Alptraum aller Beteiligten vorführt.”
tt in Heinz
"I hired a contract killer" nach Aki Kaurismäki
März 2009 // Thalia Theater Hamburg
Eingeladen Körber Studio Junge Regie 2009
Regie: Max Claessen // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek // Musik: Johannes Schäfer
Foto: Arno Declair
“Man muss sich von den Filmvorlagen lösen können. Regisseur Max Claessen gelingt das bestens. Er erzählt in “I Hired A Contract Killer” nach Aki Kaurismäki die Geschichte vom arbeitslosen Henri Boulanger, der einen Killer anheuert, weil er zu feige ist, sich selbst umzubringen.”
Hamburger Morgenpost
“Claessen setzt auf eine expressionistische, pantomimisch geprägte Körpersprache ohne viele Worte, die an Charlie Chaplins frühe Filme, mitunter auch an die Bildersprache René Magrittes erinnert. Es ist die einfache Poesie, die besticht. Eine gemalte Regenwolke mit Tropfen wird von den Schauspielern eigenhändig aufgehängt.”
Die Welt
"hamlet ist tot.keine schwerkraft" von Ewald Palmetshofer
Januar 2009 // Nationaltheater Mannheim
Eingeladen zu den Autorentheatertagen 2009 // Thalia Theater Hamburg
Regie: Cilli Drexel // Bühne und Kostüme: Christina Mrosek
Foto: Christian Kleiner
“So formt Drexel achtzig rundum erstaunliche Minuten, die szenisch konsequent durchkomponiert sind, großen Witz finden und fast nebenbei zum Inneren dieser Menschen vorstoßen. Christina Mroseks Bühnenbild karikiert mit schaumstoffgepolstertem Mobiliar die kuschelige Wohnküche, in der die Eltern wie tote Fliegen an der Wand hängen.”
Johannes Breckner, Darmstädter Echo
“Cilli Drexel die ingeniöse Regisseurin der Mannheimer Aufführung, hat aus diesem virtuosen Kauderwelsch nun einen ganz sprachorientierten Abend gemacht: das ist Poptheater, Diskurstheater, bisweilen monologischer Poetry-Slam.”
Christian Gampert, Deutschlandradio Kultur
"Einsame Menschen" von Gerhart Hauptmann
März 2008 // Nationaltheater Mannheim
Regie: Cilli Drexel // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Imke Schlegel
Foto: Hans Jörg Michel
“Für den desolaten Zustand von Hauptmanns „Einsamen Menschen“ hat Cilli Drexel ein Bild gefunden, das ebenso prägnant wie poetisch ist: Zu Beginn des vierten Aktes rieselt der Schnee leise mitten hinein in das Glashaus, in dem die Vockerats wohnen. Eiszeit herrscht im gar nicht trauten Heim, Winter in den traurigen Herzen.”
Kai Scharffenberger, Meier- Das Stadtmagazin
"Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" nach Aki Kaurismäki
Februar 2006 // Thalia Theater Hamburg
Ausgezeichnet beim Festival „Körber Studio Junge Regie“ mit dem Regiepreis 2007
Regie: Julia Hölscher // Bühne: Christina Mrosek // Kostüme: Ulli Smid // Musik: Tobias Vethake
Foto: Arno Declair
Die Jury „Körber Studio Junge Regie“ sagt:
“Die Inszenierung schafft mit reduzierten Mitteln eine ganz eigene Welt, erzählt ohne illustrativ zu werden die Geschichte von heutigen Menschen, die auf ihre Sehnsüchte zurückgeworfen sind. Gezeigt wird das weniger durch Worte und Dialoge, als durch eine genau beobachtete Körperlichkeit, zwischen Gehemmtheit und Ausbruchslust, durch Blicke, die Räume und Grenzen schaffen. Die Inszenierung besticht durch einen bitter traurigen Humor, ungewöhnliches Rhythmusgefühl, hohe Musikalität und zeichnet sich durch poetische Bilder aus. Dabei gelingt es dem Abend über die filmische Vorlage hinaus eine dem Theater eigene Form zu entwerfen.”